Cornelia Eichacker

Cornelia Eichacker - abstrakte Wandbilder, Malerei   Cornelia Eichacker - abstrakte Wandbilder, Rot, Blau, Dunkel und Gelb   Cornelia Eichacker - Kunst am Bau, verschiedene monochrome Farbfläche   Cornelia Eichacker - abstrakte Wandbilder, gelbe Malerei
Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, zartes Rot auf Weiß  

Cornelia Eichacker

  Cornelia Eichacker - abstrakte Kunst, Atelier mit 2 Bildern   Cornelia Eichacker - abstrakte Kunst, Bild für Treppenhaus
Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, gelbe Farbe   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Taubenblau   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Weiß mit oranger Zeichnung   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Blau und Orange
Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Rot auf Blau   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Grün, Gelb, Rot mit Formen   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, grüne Formen   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, rote, gelbe und grüne Farbflächen
Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, die Künstlerin im Atelier   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, die Künstlerin beim Bilder aufhängen   Cornelia Eichacker - abstrakte Kunst, Atelier mit Gemälden   Cornelia Eichacker - abstrakte Gemälde, Ausstellung

Cornelia Eichacker | Über die Langsamkeit in der modernen Malerei

[…] Die Malerei ist vor allem in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts schon einige Male für tot erklärt worden - und mit jedem Male entschiedener und endgültiger als zuvor. Das begründete und begründet man noch immer nicht nur mit ihrer "Begrenztheit", nämlich der Bindung an die Fläche und der angeblichen Erschöpfung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten, sondern auch mit den vielen Bildinnovationen und Bildern der neuen Medien, die das malerische Bild längst überholt hätten. Auffallend ist in der Tat die wörtlich gemeinte "Langsamkeit" des gemalten Bildes sowohl in seinem Entstehungs- wie auch Leseprozeß gegenüber den schnellen, gewiß nicht einfach nur oberflächlichen Bildern der neuen Medien.

Diese "Langsamkeit" aber, so zeigt es sich am Ende des Jahrhunderts, ist wohl auch eine besondere, nicht austauschbare Qalität der Malerei, die nicht einfach zu ersetzen ist und sie weniger verfügbar macht gegenüber Vereinnahmung und Verbrauch. Das gilt nicht für jedes gemalte Bild, wohl aber für die guten und besten.

[…] Damit ist, wenn auch undifferenziert gegenüber der höchst differenzierten Malerei von Cornelia Eichacker, doch die Richtung angegeben, in der sich ihre Bilder orientieren: fort vom Lauten, vom Spontanen, fort vom schnellen Bild wie auch von der Niederschrift augenblicklicher Befindlichkeit, fort auch von Aggressivität, die stets auf Differenz verzichten muß, vom Knall, von der schnell verbrauchten Attraktivität und vor allem fort von der Vorstellung, es gehe um immer überraschende neue Sujets oder Formerfindungen.

[…] Es geht um das differenzierte Zusammenwirken verschiedener Ebenen bzw. Bildmittel, nämlich dem dominanten der Farbe und darin gleich gewichtig eingeschlossen dem der Farbform, die vom Bildmotiv getragen und stabilisiert, aber nicht a priori bestimmt wird, und der aus Farbe und Farbform sich ergebenden virtuellen Bildräumlichkeit, die - dem Auge eindrucksvoll präsent - sich doch jedem Versuch einer begrifflichen oder gar maßlichen Bestimmung völlig entzieht. […]

Ausschnitte aus einem Text von Lothar Romain

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Cornelia Eichacker malt mit Acyrfarbe auf Leinwand. Die Gemälde sind auf Keilrahmen aufgezogen. Bei den kleineren Formaten finden Sie auch Aquarelle auf Büttenpapier.